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Wie sich eine Flusskreuzfahrt 2020 anfühlt

Seit März diesen Jahres ist alles anders und auch die Art und Weise wie wir Urlaub machen hat sich verändert. Doch wie ist es eigentlich eine Flusskreuzfahrt 2020 zu machen? Unser Mitarbeiter Tobias war an Bord von A-ROSA Silva und gibt Ihnen umfassende Einblicke.

Auf den ersten Blick schaut alles aus wie immer. Die Schiffe von A-ROSA lächeln einem mit dem Kussmund entgegen und auf der Kabine wartet eine Rose. Doch wenn man genau hinschaut wurden viele kleine Maßnahmen ergriffen, um die aktuellen Hygienekonzepte einzuhalten und eine sichere Reise zu gewährleisten.

Los ging es in Köln, wo die A-ROSA Silva nur unweit vom Hauptbahnhof vor Anker lag. Vor dem eigentlichen Check-in wurde unsere Körpertemperatur über ein kontaktloses Thermometer genommen, um Krankheiten mit Fiebersymptomen vorab ausschließen zu können.

Auf den Gängen des Schiffes besteht eine Maskenpflicht. Was im ersten Moment etwas ungewohnt erscheint, ist eigentlich nicht weiter schlimm. Denn die Wege zwischen Kabine, Außendeck und Restaurant sind kurz. Am Ziel angelangt können die Masken dort auch entsprechend abgesetzt werden.

Der eigentliche Check-in ging äußerst schnell vonstatten, nach weniger als 2 Minuten hatten wir bereits unsere Kabinen-Karten in der Hand und konnten die Sachen abladen. Beim Gang durch das Schiff fallen einem eine Vielzahl von Desinfektionsmittel-Spendern ins Auge, die vor dem Betreten der öffentlichen Bereiche zu benutzen sind.

Essen nach Karte anstelle des Buffet

Die wohl größte Veränderung an Bord von A-ROSA gibt es bei den Mahlzeiten. Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden an den Platz gebracht. Das sonst übliche Buffet ist vorerst nicht verfügbar und entsprechend abgesperrt.

Die Auswahl am Morgen ist jedoch unverändert und es gibt die bekannten Speisen zur Auswahl. Zusätzlich liegt eine Karte Bereit, wo man noch einmal alles nachlesen kann. Die Kellnerinnen und Kellner kommen mehrfach am Platz vorbei und nehmen Bestellungen auf.

Während morgens und mittags freie Platzwahl herrscht und man die Speisen vor Ort aussucht, wird das Abendessen vorgeplant. Hier gibt es zwei Tischzeiten: 18 Uhr und 20 Uhr. Beim Check-in bekommt man einen der beiden Zeiträume zugeteilt. Am Abend findet man einen Tisch reserviert für die eigene Kabine, gut sichtbar durch ein kleines Schild mit Kabinennummer, vor.

Die Speisen für das Abendessen werden in vier Gängen serviert (Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Dessert). Was man essen möchte, wählt man auf einer extra ausgelegten Speisekarte bereits am Morgen aus.

Anpassungen bei der Unterhaltung

Gerade für Stammgäste wird die veränderte Bordunterhaltung ungewohnt sein. Um die Mindestabstände und Kontaktbeschränkungen einzuhalten, gibt es keine Tanz- oder Musikveranstaltungen nach dem Essen. Alternativ läuft in der Lounge entspannte Musik, die man bei einem Cocktail genießen kann.

Die Cocktails und andere Getränke werden ausschließlich durch das Personal am Platz serviert. Der Barbereich ist nicht direkt zugänglich und die Barkeeper nehmen an der Theke keine Bestellungen entgegen. Unverändert zeigt sich hingegen das Oberdeck. Liegen und Stühle sind zwar aufgrund des Mindestabstands weiter auseinander gerückt, jedoch sonst frei nutzbar (egal ob zum Sonnenbaden oder für einen Kaffee mit Ausblick).

Ebenfalls vertraut sind die Routen und Liegeplätze. Entsprechend der aktuellen Reisebeschränkung passt A-ROSA einzelne Verläufe dynamisch an, führt die Reisen aber weiter durch. Sollte es vor Reisebeginn eine Änderung geben und ein Hafen entfallen, werden Sie rechtzeitig informiert. Stattdessen werden Ersatzhäfen angelaufen, die meist nur unweit entfernt sind.

Von Köln nach Nürnberg in acht Tagen

Unsere Reiseroute von Köln über Koblenz, Frankfurt, Wertheim, Würzburg und Bamberg nach Nürnberg fand ausschließlich in Deutschland statt. Die „Main Romantik“-Strecke ist nicht nur für Fans von Städtereise zu empfehlen, auch Landschaftsfotografen und Wanderfreunde kommen hier voll auf Ihre Kosten. Alle Häfen liegen Zentral in den Stadtzentren und sind auf kurzem Wege an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Von hier aus stehen einem alle Wege offen und eine individuelle Tagesplanung ist ganz einfach möglich. Meine persönlichen Highlights sind die Bankenmetropole Frankfurt mit der neuen Altstadt sowie die bayrischen Metropolen Würzburg und Nürnberg mit ihren historischen Stadtkernen.

Wer jetzt Lust hat, auf dem Fluss Europa zu entdecken, dem kann ich nur raten es einfach mal zu testen. Es ist nur bedingt mit einer Hochsee-Kreuzfahrt zu vergleichen, da eine Flussreise sich ganz anderes anfühlt. Es ist ruhiger, weniger Passagiere sind an Bord und die Wege in den Häfen sind wesentlich kürzer.

Eine Übersicht unserer aktuellen A-ROSA Angebote finden Sie hier. Falls Sie mehr über die Reederei und die Schiffe erfahren möchten, klicken Sie hier. Wenn Sie mehr über Flusskreuzfahrten erfahren möchten, können Sie uns auch jederzeit vor Ort im Reisebüro Touristik-Center besuchen. Unsere Reiseexperten beantworten alle Fragen.

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